Massage Praxis Herkenhoff

 

Im August 1986 eröffnete ich als „ Ein Mann Unternehmer“ meine Massage-Praxis, welche die berufliche Selbständigkeit mit der dazugehörigen Abhängigkeit mitbrachte.

 

In all diesen Jahren wurde mir Treue, Wärme, aufmunternde Worte und Vertrauen, von meinen Patienten entgegengebracht. Langsam wurde so ein Verhältnis zu jedem einzelnen aufgebaut. Nicht nur das die Patienten zu mir gekommen sind, nein, ich bin auch zu Ihnen hin um Sie zu behandeln und zu besuchen. Ob nun als Hausbesuche in ihren privaten Wohnungen, in Krankenhäusern, in Wohn- und Pflegeheimen oder im Hospiz. Keiner dieser Wege war mir zu lang und ich möchte diese nicht missen. Es stecken Erinnerungen darin.

So wurde mir eine neue Erfahrung zu Teil. Abgesehen von der intensiven Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal, konnte ich auch so den Krankheitsverlauf nicht nur mitbeobachten, sondern die Veränderungen und die Folgeerscheinungen mitverfolgen, wahrnehmen und miterleben. Bedauerlicher Weise, - teils bis hin zum Tod.

Eine weitere Herausforderung kam durch die Leistungssportler+ -innen in den unterschiedlichsten Bereichen wie:

a) Laufen b) Tanzen c) American Football und d) Fußball, von der Kreisliga bis zur Regionalliga

 

Der Gegensatz zu diesem eben genannten Patientenstamm sind die behinderten Mitmenschen. Welche ich über Beziehung und Weiterempfehlung in mehrere körperlich und geistig Behindertenheime besuche, therapiere und so auch kennen lernen durfte.

Hier erlebe ich nicht nur die Seite aus der Sicht der Patienten, sondern auch die von den Betreuern/ -innen intensiv und hautnah mit. Mit dem Zusammenleben von den Bewohnern sowie das miteinander arbeiten untereinander und mit dem Pflegepersonal werde ich konfrontiert.

Dies zählt für mich als eine sehr wertvolle Lebensbereicherung.

Zusammenfassend ist zu sagen, das ich in all diesen Jahren, unterschiedliche Charaktere, Lebenseinstellungen, Krankheitsbilder und -abläufe, sowie die Gefühlsschwankungen von meinen Patienten kennen gelernt und miterlebt habe.

Nicht nur dies, ich sehe den Menschen als Ganzes und versuche Ihn zu verstehen und daraus zu lernen.

Es baut sich langsam ein Individuelles Vertrauensverhältnis auf Gegenseitigkeit auf.

Ein besseres Dankeschön kann es wohl nicht geben

 

Vielen

Herzlichsten

Dank

dafür.